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Wenn der Süßhunger ruft oder auch: Gesunde Brownie-Riegel [raffiniert-zuckerfrei]

Eigentlich liebe ich es ja zu naschen. Verfallen bin ich vor allem Schokolade. Gut, mittlerweile eigentlich nur mehr Schokolade. Mit dem ganzen Convenience-Gummizeug hab ich schon vor langem gebrochen, da ich die Konsistenz einfach nicht berauschend finde. Schokolade hingegen schmilzt so wunderbar auf der Zunge und schmeckt halt einfach herrlich. Vor allem Nussschokolade hat es mir so richtig angetan. Deshalb habe ich immer gern einen gesunden Nachmittagssnack parat, der keinen raffinierten Zucker enthält, aber trotzdem klebrig süß, crunchy und schokoladig zugleich schmeckt. 

Was aber macht einen gesunden Snack für zwischendurch aus? Natürlich gehen die Meinungen an dieser Stelle in alle Richtungen. Dass ein Apfel, eine Banane oder eine Handvoll Beeren die idealere Süßalternative zu Schokolade ist, darüber braucht man nicht streiten. Aber auch Energieriegel machen eine gute Alternativfigur zu den gängigen Supermarkt-Süßigkeiten. Leider finden sich aber gerade hier oft Unmengen an verschiedensten Zuckerarten.

Was tun? Ganz einfach: Wenn man gerade einfach keine Lust auf Obst oder keinen Bock darauf hat nach raffiniert-zuckerfreien Müsliriegeln zu suchen und eigentlich nur dem schokoladigen Geschmack frönen will, kann man auf selbstgemachte Energieriegel zurückgreifen. Auf Cashew-Dattel-Riegel zum Beispiel. Ich persönlich finde übrigens, dass sie ungemein nach Brownies schmecken und hey, ich meine, wer isst nicht gerne gesunde Brownies?! <3 

Zutaten:
 
1 Kaffeetasse Cashewnüsse
1 Tasse Datteln 
0,5 Tassen Hanfsamen
4 TL Rohkakao
1 TL Vanille
1 Prise Salz (verstärkt die Süße der Riegel)
 

Zubereitung:

  1. Cashewnüsse im Mixer fein mahlen. (Auf Wunsch vorher ein paar Nüsse zur Seite legen, wenn man die Riegel eher „crunchy“ mag.)
  2. Cashewmehl mit Rohkakao, Vanille, Kakao und Salz vermengen. 
  3. Du kannst die Datteln jetzt entweder in der Küchenmaschine oder dem Mixer mit den trockenen Zutaten zu einer klebrigen Masse verarbeiten oder einfach mit den Händen zerreißen und die groben Stücke mit den trockenen Zutaten per Hand verkneten. Der zweite Weg funktioniert aber nur mit sehr weichen Datteln. (Ich bevorzuge die Dattelbär-Datteln, da sie wirklich, wirklich wunderbar weich sind und so gesehen gar nicht in den Mixer müssten.)
  4. Teig in eine Form pressen und für etwa drei Stunden in den Tiefkühler packen. Im Anschluss in Riegel schneiden und genießen.

Damit sie in Form bleiben, sollten sie gekühlt aufbewahrt werden. Im Kühlschrank halten sie locker einige Tage. (Länger verbleiben sie hier nie.) Eingefroren halten sie bestimmt auch ’ne ganze Weile. 

health facts

Natürlich, und das muss man auch dazu sagen, sind Datteln nicht gerade zuckerarm. Jedoch enthalten sie viele Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, sogar in teils hoher natürlicher Dosis. Wenn man sie also bewusst in Maßen konsumiert bzw. nicht einfach kiloweise isst, stellen sie eine sehr gute Alternative zu Haushaltszucker und Fructosesirup dar. 

Cashewnüsse sind eigentlich keine Nüsse, sondern botanisch gesehen Steinfrüchte. Sie zählen zu den fettärmeren Nüssen, glänzen dafür aber mit einer großen Menge Eiweiß, Tryptophan (wird im Gehirn zum Glückshormon Serotonin umgewandelt, übrigens auch in den Datteln vorhanden) und Magnesium. Somit sind sie wunderbare partner in crime für Veggies. 

Rohkakao wird, im Gegensatz zu normalem Kakaopulver, nur leicht fermentiert, schonend getrocknet und dann fein gemahlen. Das heißt: Bessere Qualität, höhere Nährstoffdichte. Rohkakao ist außerdem ein natürlicher Muntermacher, enthält viele Mineralstoffe sowie ungesättigte Fettsäuren. 

Hanfsamen sind eine optimale Eiweißquelle, da sie alle essentiellen Aminosäuren in sich tragen. (Vielleicht hast du ja schon einmal von veganem Protein gehört oder hast Hanfprotein sogar selber zuhause.) Ebenso liefern sie Vitamin B und wichtige Fettsäuren im optimalen Verhältnis. 

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