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7 Schritte zum gesunden Lebensstil

Fragen nach einem Allround-Rezept für Gesundheit erreichen mich immer wieder. Die Problematik bezüglich „Wie kann ich schnell und gesund abnehmen?“, „Wie lebe ich billig und gesund?“, „Hast du ein Erfolgsrezept für einen gesunden Lebensstil?“ oder auch „Wie kann ich mich präventiv vor schweren Krankheiten wie Krebs schützen?“ beschäftigt viele Menschen, was mich einerseits sehr freut, mir aber andererseits auch immer wieder Kopfzerbrechen bereitet.

Ganz ehrlich, und das mag jetzt vielleicht im ersten Moment recht demotivierend klingen: Aus meiner Sicht gibt es keinen vorgefertigten, fixen Plan für ein glückliches und gesundes Leben. Wir sind alle verschieden. Deshalb haben wir auch viele unterschiedliche Gelüste. Und nicht nur das. Wir alle haben verschiedenste Stoffwechsel, sowie unterschiedliche Lebenssituationen und Heimatländer, in die es uns verschlagen hat. Deshalb sollte man diese Fragen immer mit Bedacht, kritisch und individuell angehen. Daher dachte ich mir spontan, ich lasse dich einfach mal ein wenig an meinem Lebensstil teilhaben, damit du dir deine persönlichen Leckerbissen und Tipps herauspicken kannst, um sie für dich selbst abzuwandeln.

Ich hatte gehofft, dass dieser Artikel eher kurz und prägnant bleibt, anstatt sich unendlich in die Länge zu ziehen, aber wenn du diesen Blog schon länger verfolgst, weißt du, dass ich mir bei Themen, die mir wirklich am Herzen liegen, einfach den Mund fusselig reden muss. ;) Deshalb freut es mich umso mehr, dass du trotzdem einen Blick darauf wirfst und ich würde mich natürlich noch mehr freuen, wenn du mir im Anschluss auch deine Meinung zum Thema hinterlässt! 

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1. Ernährung

Ich könnte tagelang über dieses Thema schreiben, möchte dich aber an dieser Stelle nicht mit Absätzen über die Ernährungspyramide, die verschiedenen Ernährungsstile oder Energiebilanzen langweilen. (Damit können wir uns aber natürlich gerne demnächst in einem Einzeltraining genauer auseinandersetzen.) Wichtig ist, dass du auf deinen Körper hörst und beginnst dich selbst und deine Nahrungsmittel wertzuschätzen. Dein Essverhalten wird automatisch bewusster, gesünder und nachhaltiger. Da kann auch das Stück Pizza oder Schokolade zwischendurch ohne schlechtes Gewissen mit Genuss verputzt werden! Falls du doch wenig allgemeine Inspiration suchst, versuche es mit regionalem sowie saisonalem Obst und Gemüse, Vollkorn und Hülsenfrüchten statt raffiniertem Zucker und Auszugsmehl sowie Leinöl und Nüssen statt gehärteten Fetten. Gib deinem Körper das Beste vom Besten, denn du hast nur diesen einen und der hat es definitiv verdient umsorgt- und mit geballter Nährstoffpower versorgt zu werden!

Mein Tipp: Vielleicht hast du ja sogar Platz im Garten, am Balkon, auf der Terrasse oder der Fensterbank? Versuche selber Sprossen zu ziehen, Kräuter anzusetzen oder Gemüse zu pflanzen. Starte als Neuling mit Kresse, Rucola und den typischen Küchenkräutern wie Petersilie, Basilikum oder Schnittlauch, um ein Gefühl für’s Garteln zu bekommen. Wenn dein kostbares Grün am Fensterbrett überlebt, versuche es doch einfach mal mit Pflücksalat, Tomaten, Radieschen oder Karotten am Balkon oder im Garten.

Weiterführende Links: Was darf ich eigentlich noch essen? // Wenn gesunde Ernährung krank macht

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2. Bewegung und Sport

Gleich vorweg: Ich bin mit meinen 1,80 ziemlich groß und dadurch eigentlich auch prinzipiell eher schlank. Hier und da gab es Zeiten, da hat sich die kleine Futterwampe schon mal für einige Monate still und heimlich eingeschmuggelt, jedoch verschwindet sie dann mit ein wenig Bewusstsein und Motivation genauso schnell wieder. Trotz allem bin ich ein kleiner Lauch, wenn es um Muskelmasse geht. Dass der Sommer mich glücklicherweise immer total motiviert Sport an der frischen Luft zu machen und mich ohne Ende zu bewegen, zeigt sich nach ein paar Wochen auch wunderbar bei der BIA-Analyse, meinem neuen Lieblingsspielzeug. Gute Knochenmasse, kein Viszeralfett, Muskelmasse in mittleren Bereich und das Stoffwechselalter kann sich definitiv auch sehen lassen!

Mein Tipp an dich: Einfach mal damit anfangen. Das sagt sich verdammt einfach, ist es aber nicht. Der erste Kilometer beim Laufen ist immer der Schlimmste und mit dem ersten Workout kommt der schlimmste Muskelkater. ;) Da ich persönlich Fitnessstudios eher meide, mache ich mich immer wieder auf die Suche nach neuen Videos auf Youtube, da ich mich lieber flexibel und spontan auspowern möchte. Mit den Accounts von Fit Trio und Fitnessblender habe ich beispielsweise derzeit die größte Freude. Außerdem stehen, je nach Wetterlage, genauso Fun-Aktivitäten und Ausdauertraining wie Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Bergwandern am Plan. Dafür scheue ich Wintersportarten wie Skifahren oder Snowboarden. Wichtig ist, dass du für dich selbst herausfindest, was dir Spass macht und welche Aktivitäten dich fordern und fördern. Egal, ob Fitnessstudio, Personal Training oder einfach nur lange Spaziergänge. Hauptsache, du bewegst dich! Denn nur so kann dein Körper die (überschüssigen) Kalorien verbrauchen, die du ihm täglich zuführst. Stichwort: Energiebilanz. Denn wird mehr Energie zugeführt als verbraucht wird, kann sich der Körperfettanteil nicht wirklich verringern.

Weiterführende Links: Gemeinsamkeit schafft Motivation // Fit Trio auf Youtube // Fitnessblender auf Youtube

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3. Ruhe und Entspannung

Wer anspannt, muss auch entspannen. Weil wir aber alle so fleissige Arbeitsbienen sind und sehr darauf achten, einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, vergessen wir auch mal uns einfach hinzusetzen, zu reflektieren und bewusst abzuschalten. Jedoch brauchen wir unsere Ruhephasen, damit wir Gelebtes verarbeiten und damit abschließen können. Stress schlägt sich sonst irgendwann sprichwörtlich auf den Magen, geht an die Nieren, bringt das Herz zum Rasen und geht unter die Haut. Auch, wenn unsere Stressreaktionen evolutionsbiologisch sinnvoll sind (Angriff und Flucht bei Gefahr), lassen sie Blutdruck sowie Blutzucker steigen und schwächen auf Dauer auch das Immunsystem.

Mein Tipp an dich: Energietankstellen suchen, beim Psychologen oder bei Freunden über Probleme reden, Entspannungsübungen machen, einen Yogakurs besuchen, lachen, Liebe machen, Tagebuch führen, meditieren oder Atemübungen lernen! Es gibt so viele Möglichkeiten Stress abzubauen und Belastungen einzudämmen. Wichtig dabei ist, dass man stresslindernde Dinge gezielt sowie regelmäßig macht und nicht davon ausgeht, dass gleich nach der ersten Atemübung alle Sorgen und jeder Kummer verschwunden sind. Alles braucht seine Zeit. 

Weiterführende Links: Meine erste Yogastunde // Just breathe – Warum bewusste Entspannung vor Krankheiten schützt

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4. Frischluft und Sonne

Passend zur An- und Entspannung darf auch das Vitamin D (welches übrigens zu 90% in der Haut gebildet wird) nicht fehlen! Sonnenlicht beeinflusst unsere Stimmung und unser körperliches Wohlbefinden ungemein. Der Körper, und vor allem das Gehirn, sind auf ausreichende Sauerstoffzufuhr angewiesen. Außerdem: Eine schöne, sonnige Umgebung bringt dich dazu deine hübschen Augen und Ohren mal wieder deiner Umwelt zu widmen. Denn oft vergessen wir im stressigen Alltag die wunderhübsche Natur da draußen zu schätzen.

Mein Tipp: Verbinde dein tägliches Lichttanken mit Bewegung und gehe auch in den kalten Wintermonaten draußen spazieren, um nicht im Winterblues zu versinken! Denke auch daran, alle paar Stunden zu lüften und wenn möglich auch bei geöffnetem Fenster zu schlafen.

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5. Wasser

Wir können uns glücklich schätzen, dass wir tagtäglich einfach so für das kostbarste Gut auf diesem Planeten nur den Wasserhahn aufdrehen müssen. Warum aber ausgerechnet Wasser? Das schmeckt doch nach nix?! Wasser spült deine Nieren durch, hilft dabei Nährstoffe durch deinen hübschen Körper zu transportieren, kann beim gesunden Abnehmen unterstützen, sorgt für samtweiche Schmuselippen, killt Falten und hilft bei trockener Haut, kämpft von Innen gegen Cellulite und Blähbauch, reguliert deine Körpertemperatur, spart Geld und wird für den Aufbau und die Funktion von Muskeln benötigt.

Mein Tipp: Versuche täglich auf alle Fälle 8 Gläser (250ml) Wasser zu trinken und stelle dir dabei auch gerne in regelmäßigen Abständen deinen Wecker, um dich daran zu erinnern. Ich hab meine Wasserflasche(n) überall dabei, so gibt’s auch keine Ausreden! Anfangs wirst du ziemlich oft die Toilette aufsuchen, aber das legt sich glücklicherweise nach einigen Tagen wieder, wenn sich dein Körper an die richtige Trinkmenge gewöhnt hat. Mein Brüderchen (12), der eigentlich total auf Softdrinks steht, hat vor kurzem in meinem Blog gestöbert, sich an die Wasserwoche herangetraut und sie bravourös durchgezogen! 

Weiterführende Links: Wasserwoche bei Blattgrün

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6. Selbstliebe

Wir alle wünschen uns geschätzt und geliebt zu werden. Jedoch tun wir uns schon so schwer damit uns selbst zu lieben. Dabei würde ein gesundes Maß an Selbstachtung das Leben so viel schöner machen! Selbstliebe gibt Selbstvertrauen, steigert die Attraktivität, macht emotional ausgeglichener, toleranter, großzügiger und sogar erfolgreicher. Wenn wir uns selbst lieben, behandeln wir außerdem nicht nur uns selbst gut, sondern ebenso unsere Umwelt. Und gerade dies gehört zu einem gesunden Lebensstil, denn durch Selbstliebe achten wir bewusst darauf gesund zu essen, ausreichend zu schlafen und unterlassen Dinge, die uns körperlich oder emotional schaden könnten, weil wir einfach nicht wollen, dass es uns schlecht geht. Wenn das nur so einfach wäre…

Mein Tipp: Sei dir selbst dein bester Freund. Du kennst dieses Sprichwort bestimmt, setzt es aber vielleicht nicht immer um. Denn irgendwann kommt mal wieder der Tag, da steht man morgens vor dem Spiegel und möchte sich am liebsten gleich wieder ins Bett legen. Augenringe, Pickel, zu viel Speck an den Hüften, aufgeblähter Bauch, der Hintern zu dick, die Frisur scheiße und von Cellulite an den Oberschenkeln fangen wir erst gar nicht an zu reden. Der Tag ist damit abgehakt. Heute keine Selbstliebe. Jetzt frage ich dich: Wenn es deiner besten Freundin an diesem Morgen genauso gehen würde, würdest du ihr dann nicht sagen, dass sie trotzdem wunderschön ist? Dass sie sich nicht durch Kleinigkeiten den Tag vermiesen lassen soll? Dass sie ja absolut nicht so schlimm aussieht, wie sie gerade tut? Erwischt! 

Gut, heute ist nicht dein Tag. Who cares? Macht nichts, morgen ist’s wahrscheinlich wieder anders! Du bist du. Einzigartig. Auf deine eigene Art und Weise wunderhübsch. (Perfektion wird eh überbewertet!) Mit eigenen Stärken, um die dich andere bestimmt still und heimlich beneiden. Klar darf man mal kritisch mit sich sein. Jedoch: Wenn dir etwas nicht an dir gefällt, dann versuche daran zu arbeiten oder freunde dich damit an und konzentriere dich beim nächsten kritischen Blick lieber auf deine Zuckerseiten, anstatt dich selbst wegen eines Makels runterzuputzen! Das Schönste an einer Person ist in erster Linie sowieso die Ausstrahlung. Und diese spiegelt sich definitiv in dem Wert wieder, den du dir selbst gibst. Und wenn du mal scheiße aussiehst, dann wenigstens mit einem großen Lächeln im Gesicht! ;) 

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7. Natürlichkeit

Unsere Umwelt ist durch allerhand Chemikalien, Pestizide und auch Mikroplastik schon so stark belastet, dass es kein Wunder ist, dass immer mehr Menschen krank werden. Und noch schlimmer ist, dass wir selbst daran schuld sind! Luftverschmutzung durch Industrie, Verkehr und Landwirtschaft, Verschmutzung der Gewässer durch giftigen Abfall, Erdöl(-Produkte) und Schwermetalle sowie Bodenverunreinigungen durch das Abholzen von Regenwäldern zerstören systematisch die schöne Welt, auf welcher wir wohnen.

Mein Tipp: Verzichte beim nächsten Einkauf auf Mikroplastik und greife stattdessen zu nachhaltigen Kosmetikprodukten, kaufe keinen unnötigen Dekokram und investiere stattdessen in eine gute Gusseisenpfanne oder einen kleinen Urlaub, verzichte auf billige Chemie-Mode und hol‘ dir dafür ein Stück (Second Hand-)Fairfashion in den Kleiderschrank, putze mit Essig statt mit unnötiger Chemie, fahre mit Rad und Öffis statt mit dem Auto oder kaufe Bio-Produkte und verringere dafür deinen Fleischkonsum drastisch! Du kannst mit so vielen kleinen Dingen selbst Großes bewirken. Alles ist ein großer Kreislauf und so wie du in den Wald hineinschreist… eh schon wissen! Dass es dir, auf lange Sicht, ebenso schlecht gehen wird, wenn es der Umwelt schlecht geht, sollte dir an dieser Stelle bewusst sein. 

Weiterführende Links: Umwelt und Konsum // Naturkosmetik

Fazit

Ein gesunder Lebensstil muss nicht teuer oder ausgefallen sein. Gesunde Ernährung, ausreichend Wasser und ein bissl Sport bzw. ausreichend Bewegung an der frischen Luft statt stundenlangem Rumliegen auf der Couch. – Mehr braucht’s nicht! Da können auch Pizza oder Schokolade zwischendurch ohne schlechtes Gewissen mit Genuss verputzt werden! :) Gute Laune und Energie inklusive!

Natürlich darf man dabei aber nicht vergessen, dass jeder Körper individuell ist, jeder Stoffwechsel anders arbeitet und wir alle ganz verschiedene Vorlieben haben. Höre auf deinen Körper! Ärgere dich nicht, wenn dir Grünkohl oder Mandelmus nicht schmeckt bzw. suche nach Alternativen, die für dich persönlich passen. Mach’ Trends nicht nach, obwohl du schon im Voraus weisst, dass du damit nicht glücklich wirst. Wenn du lieber zum Schwimmen gehst als zum Yoga, ist das völlig in Ordnung. Lieber Ausdauertraining mit Freunden als Krafttraining im Fitnessstudio? No problem! Sei neugierig, kritisch, übe dich in Selbstliebe sowie Selbstbeherrschung, sei lieb zur Umwelt und genieße auch mal das Stück Kuchen, denn Crash-Diäten legen sie sowieso schneller wieder an, als man „abnehmen“ sagen kann.

Veränderung ist ein Prozess, der man nicht von heute auf morgen aus dem Hut zaubert. Besser gesund essen, als zu hungern (eat better, not less). Lieber mal „sündigen“, als stundenlang traurig auf den Schokomuffin zu blicken. Lieber mal Fehler machen und daraus lernen, als sich selbst ewig lang damit runterzuputzen! Ob diese Tipps vor Krebs schützen oder dich bis ins hohe Alter gesund halten, kann ich nicht versprechen, aber einen Versuch ist es allemal wert!

<3

Wie siehst du das alles? Hast du weitere Tipps? Bist du gar mit einem Tipp überhaupt nicht einverstanden? Lass es mich wissen – Ich freu mich über deine Rückmeldung! Du möchtest gutes Karma ernten? – Teile diesen Artikel in den wwWeiten des Internets.

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4 Comments

  • Reply
    Maria
    28. Oktober 2016 at 22:11

    Hallo Tanja,ich freue mich sehr über deinen Beitrag, es ist schwierig für junge Menschen den richtigen Weg für sich zu finden,bei der ganzen Informatinsflut in den Medien, bei deinem Blog kriegt man Antworten auf viele offene Fragen!Danke, mach weiter so!

  • Reply
    Sophal
    7. Juli 2016 at 12:38

    Super Beitrag – wie immer ? !!!! Ganz liebste Grüße vom Sophal

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